Artenvielfalt und Ernährung sichern

Die Natur braucht uns nicht. Aber wir brauchen die Natur zum Leben. Der Agrarsektor ist der Schlüssel für den Zustand von Ökosystemen und Biodiversität in Europa.

Deshalb muss ein neues Prinzip an die Stelle der zerstörerischen Landwirtschaftspolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten treten: Solidarität mit der Natur – aus Eigeninteresse.

Teil 5: Von der Chemie zur Realität

Es ist gar keine Frage, ob Maßnahmen gegen Herstellung, Vertrieb und Einsatz von Pestiziden mit TFA-Entstehungspotenzial notwendig sind!

Zu diesem Fazit gelangt die Serie von nature solidarity. Ewigkeits-Chemikalien müssen aus dem Verkehr gezogen werden, Hersteller und Anwender für die Schäden aufkommen

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Teil 4: Von Emissionen zur Verantwortung

Dauerhafte und langfristige Umweltbelastungen durch Agrochemie lassen sich anhand von Zahlen nachweisen.

Die Analyse von nature solidarity zeigt Berechnungen, in welchen Größenordnungen einzelne Hersteller für Emissionen verantwortlich sind

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Teil 3: Von Molekülen zu Emissionen

nature solidarity zeigt in diesem Beitrag, wie man das Potenzial zur TFA-Bildung von CF₃-haltigen Pestizidprodukten abschätzen kann. Denn ähnlich wie bei einem Schokokeks sagt das Gewicht allein nicht aus, wie viel Schokolade im Keks enthalten ist.
Spoiler: Für die Jahre 2008–2024 errgibt sich aus den in Frankreich verkauften Mengen eine Summe von etwa 29,6 Millionen Kilogramm dieser Pestizide

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Teil 2: Chemie ist es also …

Wenn wir TFA verstehen wollen, müssen wir uns mit Chemie befassen: Die Summenformel einer Substanz verrät, woraus diese besteht und was passieren könnte, wenn sie in die Umwelt gelangt …

nature solidarity klärt in einer fünfteiligen Artikelserie über Zusammenhänge von Ewigkeits-Chemikalien und Agrar-Politik auf

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Die Profiteure der Ewigkeits-Pestizide zur Kasse bitten!

Pressemitteilung vom 14.08.2026
Viele chemische Pflanzenschutzmittel sind oder werden zu »Ewigkeits-Chemikalien«, die sich in Böden, Gewässern und im Trinkwasser anreichern. Ein Milliardengeschäft für Pestizidkonzerne, die nichts für die Beseitigung zahlen. nature solidarity wertete die detaillierten und transparenten Daten aus Frankreich aus

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Das heutige EU-Agrarsystem gefährdet die Zukunft.

50 Milliarden €
kostet der Verlust
der Bodenqualität in der EU.
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Die Landwirtschaft ist die größte Belastung für die Oberflächengewässer und das Grundwasser.
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Die Situation ist dramatisch,
der Handlungsbedarf akut.
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42 % Rückgang an Feldvogel-Populationen seit 1990
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»Den Klimawandel in Europa
werden wir wahrscheinlich überleben. Das Artensterben nicht.«
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Die EU-Landwirtschaft produziert Nahrungsmittel und viele nachwachsende Rohstoffe. Aber: Darüber hinaus erbringt sie keine Leistungen für den Klimaschutz und zerstört zudem die biologische Vielfalt.

Laut Europäischem Rat ist unsere Ernährungssicherheit bereits in Gefahr, weil »verarmte Böden und geschädigte landwirtschaftliche Ökosysteme nur begrenzt in der Lage sind, Nahrungsmittel zu produzieren«. Dies sei »eine direkte Folge der derzeitigen Bewirtschaftungspraxis«, so die EU-Kommission.

Mission

nature solidarity arbeitet für einen EU-Agrarsektor, der naturverträglich, biodiversitäts-, klima- und tierfreundlich wirtschaftet, der 450 Millionen EU-Einwohner mit gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln versorgt und den Landwirten ein gutes Einkommen ermöglicht. Hierfür verfolgt nature solidarity vier Strategien:

»Die Natur braucht uns nicht …

… Doch wir brauchen die Natur, um zu überleben! An die Stelle von Ausbeutung und Zerstörung muss deshalb ein neues Prinzip in der Wirtschaft treten: Solidarität mit der Natur. Dafür müssen wir dringend die Weichen stellen. Auch und gerade in der Agrar- und Ernährungspolitik. Gegen alle Widerstände. Deshalb gibt es nature solidarity

Matthias Wolfschmidt
Veterinärmediziner, Agrarexperte
Gründer von nature solidarity